Pro Herbstdepression Die fünf besten Alben für die düsteren Jahreszeiten" >

Pro Herbstdepression Die fünf besten Alben für die düsteren Jahreszeiten

Die Tage werden kürzer, der Wind wird schärfer. Was die Lebensmittelhändler bereits vor einiger Zeit mit Kürbissen, Spekulatius und Lebkuchen angekündigt hatten, wird allmählich zur bitteren Gewissheit: die kalten und vor allem dunklen Jahreszeiten stehen wieder einmal vor der Tür. Pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn Ende September wandelte sich das Siegener Wetter von T-Shirt tauglicher Witterung hin zu jackenpflichtigem Klima. Wer in diesen düsteren Zeiten die Ohrenwärmer lieber gegen Kopfhörer tauscht, kann dem Stimmungstief mit diesen fünf Alben auch musikalisch Rechnung tragen. Eine sehr subjektive Liste ohne besondere Reihenfolge:

Nirvana Bleach Cover Club 27

Club 27 – Nirvana und der hölzerne Löffel

Nach der Redaktionssitzung: „Leute, wir bringen bald schon die 27. Ausgabe raus!“ Ein Schlaumeier (Ich) entgegnet: „Das heißt aber jetzt nicht, dass wir in den Club 27 eintreten wollen, oder?“ Für alle, die nicht wissen was der Club 27 ist: Musiker, die mit 27 an den Folgen des Rocks gestorben sind! Neuestes Mitglied seit 2011: Amy Winehouse. Mein Witz wird jedenfalls zu Recht belächelt und jemand meint, wir könnten ja einen Artikel zum Club 27 schreiben. Ich werde angeguckt und sage nur: „Kurt Cobain. Nirvana. Erstes Album!“

plattensammlung

Die sechs besten Alben des Jahres 2015. Bis jetzt.

2015 hat bisher gut geliefert. Auch wir warten jedes Jahr sehnsüchtigst auf die neuesten LPs unserer liebsten Klang- und Gefühlsakrobaten. Psychotonika für Körper und Geist. Keiner sollte auf gute Musik verzichten müssen. Niemals. Das mediaZINE bemüht sich deshalb um eine kleine Auswahl, die ihr euch gerne antun dürft, wenn ihr mal wieder keinen Bock auf den gewohnten Durchlauf eurer spotify-Listen habt. Wir stellen sechs Alben vor, die’s in unsere Topliste geschafft und ganz nebenbei Schwergewichte wie Sufjan Stevens, Giorgio Moroder oder die Mumford & Sons auf die Bretter geschickt haben. Enorm guter Sound garantiert. Wir behalten uns daher das Recht vor als Quelle genannt zu werden, solltet ihr eure Liebchen, Eltern oder […]

Album Cover Courntey Barnett

Banalität, Alltag und Poesie – Review zu Courtney Barnett´s Debüt „Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit“

Aus Down Under schwappt derzeit ein Sound über den Pazifik, den auch du bald kennen wirst. Courtney Barnett ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nicht zuletzt, weil sie Songwriting in einer Zeit kommerzialisierter Etikettenmukke auf ein seltenes Level ehrlicher Faszination gebracht hat. Kein Scheiß. Ihr Debüt ist das Album, was du gesucht hast um den Frühling einzuläuten (wenn er denn kommt). Wir haben für euch reingehört.