Goldener Monaco 2015

Hinter den Kulissen des Goldenen Monacos

Die studentische Filmpreisverleihung „Der Goldene Monaco“ steht direkt vor der Tür. Gäste kaufen Karten und suchen eine passende Garderobe aus, Nominierte hoffen bangend auf den Sieg. Aber wie sieht es zurzeit hinter den Kulissen der Verleihung aus?


Das Team, das den Goldenen Monaco organisiert, ist in Aufruhr. Für die zehn Komitees gibt es reichlich zu tun, so kurz vor dem Event. Schließlich müssen Kulissen gebastelt werden, das Programmheft braucht ein ansprechendes Design, die letzten Gäste wollen noch schnell Karten erstehen. Ich selbst fülle die Tage vor der Verleihung damit, eine Pressemappe für die Journalisten mit Informationen zu den Filmen, Moderatoren und Juroren zusammenzustellen.

 

Dabei begann die Arbeit für den Monaco doch so entspannt.
Kurz nach meiner Immatrikulation im Oktober vergangenen Jahres war mir klar, dass ich gerne einmal bei der Organisation dieses Filmpreises mithelfen wollte. Die zwei ersten Uniwochen bis zum ersten Gesamttreffen verliefen schleppend. Doch endlich war der Tag gekommen und ich durfte das Team kennenlernen, mit dem ich die nächsten sieben Monate eng zusammenarbeiten würde. Nun stand ich vor der ersten Entscheidung: Welcher Art sollte mein Beitrag für den Goldenen Monaco sein? Ich entschied mich zwischen den zahlreichen Teams für „Presse“  und „Veranstaltungen“.

 

Es wurde uns nahegelegt, in zwei Teams mitzuarbeiten, um ein in der Studienordnung vorgesehenes Pflichtpraktikum durch die Mitarbeit beim Goldenen Monaco zu absolvieren. Für die Gültigkeit dieses Praktikums müssen nach der Veranstaltung 300 Arbeitsstunden vorgewiesen werden. „Das ist zu schaffen!“, tönte es von vielen, die ihr Praktikum schon im vergangenen Jahr abschließen konnten. Doch bis vor kurzem war keiner recht davon überzeugt, denn die Stunden sammelten sich nur langsam an. Diese Zweifel sind jetzt beseitigt, denn wir alle stecken jede Minute in die letzten Vorbereitungen für den Abend.

 

Flyer zu verteilen, Waffeln zu verkaufen und stundenlang im Mensafoyer zu sitzen und auf kandidierende Moderatoren zu warten, hat sich aber hundertfach ausgezahlt. Die Arbeit für den Monaco macht Spaß, bringt viele neue Kontakte und kulminiert morgen hoffentlich in einen unvergesslichen Abend.

 

Bildquelle: Goldener Monaco

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