Vegane Naschereien im Winter

Der Winter ist nun endgültig da und Weihnachten rückt immer näher. Nun ist also die perfekte Zeit gekommen, um den Gang in die Küche zu wagen und so viele süße Rezepte wie möglich auszuprobieren!

Ich stelle euch Rezepte für Backwaren und Gerichte vor, die perfekt in den Winter passen, ganz egal, ob man Weihnachten feiert oder nicht, denn Süßes geht immer!
Außerdem sind die folgenden Rezepte alle vegan, also perfekt, falls man selbst keine tierischen Inhaltsstoffe zu sich nimmt oder Freunde und Familie, die sich vegan ernähren, einen Besuch abstatten möchte.

Vanillekipferl 
Der Klassiker schlechthin im Winter: Vanillekipferl. Diese sind nicht nur schnell  gemacht, sondern die Zutaten hat man normalerweise auch in der Küche rumliegen.
Für circa eine Portion werden benötigt:

  • 250 Gramm Mehl
  • 200 Gramm pflanzliche Margarine
  • 100 Gramm gemahlene Mandeln (alternativ Haselnüsse)
  • 70 Gramm Zucker
  • Vanillearoma in Form von z.B. Vanillezucker (eine Packung) oder eine Vanilleschote
  • etwas Puderzucker

Zuerst wird der Ofen auf 200 Grad vorgeheizt. Die Margarine sollte vor Benutzung erwärmt und geschmolzen werden, damit sie leichter untergerührt werden kann. Dann wird sie zusammen mit Mehl, Mandeln, Zucker und Vanillezucker zu einem Teig vermengt. Aus diesem Teig werden dann die Kekse geformt, auf einem Backblech ausgebreitet und für ca. 10-15 Minuten gebacken, aber sie sollten wie typische Vanillekipferl ihre helle Farbe beibehalten.
Aus dem Ofen genommen, werden die Kekse, solange sie noch warm sind, in Puderzucker gewälzt und voilà! fertig sind die Kipferl! Wer nicht so auf den Vanillegeschmack steht, kann die Kipferl auch als leckere Schokoladenvariante zubereiten, indem die Vanille ganz einfach durch 50 Gramm Kakaopulver ersetzt wird!

Hirseauflauf mit Zimt         
Richtig gelesen! Mit einem Auflauf verbindet man womöglich etwas herzhaftes, aber man kann ihn auch süß herrichten. Der Hirseauflauf könnte angerichtet sogar fast als Kuchen durchgehen.
Es werden benötigt:

  • Auflaufform
  • etwas pflanzliche Margarine
  • 200 Gramm Hirse
  • 400 Milliliter gekühlte Kokosmilch
  • 1 Teelöffel Zimt
  • nach Belieben Süße in Form von Zucker (3 Esslöffel) und/oder Sirup
  • eine Prise Salz

Die Hirse wird gründlich gewaschen und mit Wasser (doppelte Menge) aufgekocht und schließlich ca. 10-15 Minuten bei niedriger Temperatur quellen gelassen, bis sie das Wasser vollständig aufgesogen hat. Die Kokosmilch wird nun mit Zimt, Zucker und Salz vermengt, allerdings wird vom Zimt erstmal nur ein halber Teelöffel genutzt. Die Mischung wird dann mit der fertig gekochten Hirse vermengt und in die mit pflanzlicher Margarine eingefettete Form gegeben und glattgestrichen. Nun wird das Ganze bei 200 Grad eine halbe Stunde lang gebacken. Damit es optisch einen Kuchen hermacht, sollte der Auflauf etwas härter sein, damit er nicht zerfällt. Am Ende wird noch der restliche Zimt und nach Belieben etwas Zucker auf dem Auflauf verteilt und fertig!

Apfelstrudel
Wer es fruchtig mag, kann mit einem Apfelstrudel als süßen Nachtisch nichts falsch machen, besonders wenn dieser passend zum Winter mit Zimt verfeinert wird!
Es werden benötigt:

  • 1 Rolle veganer Blätterteig (oder auch selbstgebacken!)
  • etwas pflanzliche Margarine
  • 500 Gramm Äpfel
  • nach Wahl eine Portion Rosinen und/oder gemahlene Nüsse oder Mandeln
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Esslöffel Zitronensaft

Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt. Die Äpfel werden geschält und in kleine längliche Stücke geschnitten. Dann werden sie mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Rosinen/Nüssen oder Mandeln vermengt und verrührt. Die Masse wird dann auf eine Hälfte des ausgerollten Blätterteigs verteilt und mit der anderen Hälfte zugeklappt und die Ränder werden festgedrückt. Schließlich kann der Teig noch mit etwas pflanzlicher Margarine bestrichen werden, bevor der Strudel solange im Ofen gebacken wird, bis er eine gold-braune Farbe annimmt.

Apfelrosen…
… sind nicht nur sehr schön anzusehen, sondern schmecken noch besser und sind auch einfacher zu machen, als sie aussehen!
Es werden benötigt:

  • 1 Rolle veganer Blätterteig (oder wieder selbstgebacken!)
  • 2 Äpfel (am besten rote Äpfel, denn diese schmecken süßlicher und sehen im Kontrast zu hellen Teig besonders schön aus!)
  • Saft einer halben Zitrone
  • Füllung nach Wahl, zum Beispiel Konfitüre, Zimt und Zucker, geraspelte Nüsse, …
  • etwas Puderzucker
  • Muffinförmchen und/ oder ein Muffinblech

Der Backofen wird nach Anleitung des Teigs vorgeheizt. Die Äpfel werden gewaschen, geviertelt, das Kerngehäuse entfernt  und schließlich in sehr dünne Scheiben geschnitten, bevor sie in warmes Wasser eingelegt und mit dem Zitronensaft beträufelt werden. Der Teig wird in circa fünf Zentimeter breite Streifen geschnitten. Danach wird die gewünschte Füllung auf dem Teig verteilt. Die Apfelscheiben werden nacheinander nun auf der einer Hälfte des Teigs so platziert, dass der runde Teil mit der Schale außerhalb etwas rausschaut. Es können auch mehrere Reihen von Apfelscheiben platziert werden. Der unbelegte Teil des Teigs wird nun auf die obere geklappt, sodass die Scheiben jedoch noch rausschauen, bis schließlich der ganze Teigstreifen eingerollt wird.  Die ,,Rosen“ werden dann einfach nur noch in die Förmchen gelegt und nach Anleitung des Teigs gebacken. Am Ende kann man sie dann noch mit etwas Puderzucker bestreuen und fertig ist ein wahrer Hingucker!

Diese Rezepte fordern weder viele Zutaten, noch sehr viel Aufwand und sind daher schnell gemacht. Wenn es doch noch schneller gehen soll, kann man viele Kuchenrezepte mit Hilfe von veganer Margarine, pflanzlicher Milch-Alternativen und Ei-Alternativen einfach selbst veganisieren und mittlerweile gibt es auch eine übersichtliche Menge an Backmischungen, die mit veganen Zutaten gebacken werden können. Dies gilt auch für einige Puddingmischungen. Beim Schokoladenfondue kann zur Zartbitterschokolade gegriffen werden, die in den meisten Fällen vegan ist.
Zur Absicherung sollte man dennoch immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen.

Lasst es euch schmecken!

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