Wireless Festival-Premiere in Deutschland R&B und Hip-Hop für Dauertänzer und Entspannte

Die Festivalsaison hat begonnen und dieses Jahr feierte das Wireless Festival Premiere in Deutschland – genauer in Frankfurt am Main. Ganz unbekannt ist der Name Konzert-Liebhabern nicht, denn seit 2005 findet es bereits jährlich im Herzen Londons, dem Hyde Park, statt. Sollte das Wireless im nächsten Jahr auf eurer Festival-Bucket-Liste stehen?

Headliner des zweitägigen Events waren internationale Musik-Größen The Weeknd, Sean Paul und Justin Bieber, aber auch nationale Acts wie Marteria, Beginner und Freundeskreis waren mit am Start. Die Preise für Tagestickets beginnen bei 90 Euro. Insgesamt konnten die Zuschauer 16 verschiedene Acts erleben sowie an beiden Tagen je 10 Stunden auf dem Gelände verbringen.

Das Festival fand vom 24. bis 25. Juni in der Commerzbank Arena statt, dem Stadion des Fußballvereins Eintracht Frankfurt. Die Anreise dorthin ist problemlos und unkompliziert. Das Stadion ist knapp 20 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und ohne Umsteigen zu erreichen. Wer lieber mit dem Auto anreist, findet in kurzer Entfernung Parkmöglichkeiten. Angekommen, erwartete die Besucher rund ums Stadion Food- und Getränketrucks, Merchandise-Shops sowie Fahrgeschäfte. Das Gelände ist groß genug, sodass Dauer-Tänzer und solche, die zwischen den Acts entspannen wollen, sich nicht in die Quere kommen.

Performance-Highlight? Definitiv Marteria!

Dass die deutsche Pünktlichkeit nicht nur ein Klischee ist, wurde hier ebenfalls deutlich: Megastars wie The Weeknd wurden mit höchstens 10-minütiger Verspätung auf die Bühne gebeten. Langeweile oder schlechte Stimmung kam damit fast nie auf. Besonderes Performance-Highlight des ersten Tages war Marteria, der mit Feuerfackel in der Hand und Stage-Diving die Menge zum Tanzen und Mitsingen brachte. Die Künstler spielten im Durchschnitt eine Stunde und hatten somit genug Zeit, Neuheiten sowie Hits zu spielen.

Einziges Manko der Veranstaltung ist die Größe der Arena. Die Besucher waren auf der großen Fläche stark zerstreut und in manchen Blöcken herrschte kaum Stimmung. Wer sich allerdings richtig positionierte – am besten direkt vor der Bühne – durfte das volle Festival-Gefühl erleben und wird sicherlich zustimmen, dass sich auch ein nächster Besuch lohnen wird.

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